Fristen im Griff

Kündigungsfristen-App: nie wieder eine Frist verpassen

Verträge verlängern sich still und leise um ein weiteres Jahr, wenn du den Stichtag verpasst. ContractLife behält jede Kündigungsfrist für dich im Blick und erinnert dich rechtzeitig – bevor es zu spät ist.

Kostenlos · keine Kreditkarte · DSGVO-konform

Warum Kündigungsfristen so oft verpasst werden

Die meisten Verträge kündigen sich nicht von selbst – sie verlängern sich automatisch. Wer den Kündigungszeitpunkt verpasst, zahlt oft noch monatelang für einen Tarif, der längst zu teuer geworden ist – bei älteren Verträgen sogar ein ganzes Jahr. Das Problem: Fristen stehen im Kleingedruckten, die Verträge liegen verstreut in E-Mails, Ordnern und Excel-Tabellen. Genau da setzt eine gute Kündigungsfristen-App an.

Wie häufig das passiert, hat der Verbraucherzentrale Bundesverband 2020 von forsa erheben lassen: Bei 24 Prozent der 1.000 Befragten hatte sich in den zwei Jahren zuvor mindestens ein Vertrag verlängert, den sie eigentlich kündigen wollten. 62 Prozent von ihnen hatten dadurch einen finanziellen Nachteil – im Schnitt 335 Euro. Am häufigsten traf es Handy-, Internet- und Festnetzverträge, danach Streaming-Dienste und Zeitschriften-Abos (vzbv, forsa-Umfrage 2020).

So behältst du jede Frist im Blick

Für welche Verträge?

Für alles mit Laufzeit: Versicherungen, Handy- und Internetverträge, Fitnessstudio, Streaming-Abos, Strom und Gas. Du legst deine Verträge einmal an – per Foto, PDF-Upload oder manuell – und ContractLife errechnet die Fristen automatisch.

Was ist eine Kündigungsfrist?

Die Kündigungsfrist ist der zeitliche Vorlauf, den du einhalten musst, damit eine Kündigung zum gewünschten Termin wirksam wird. Sie sagt nicht, wann der Vertrag endet, sondern bis wann die Kündigung beim Anbieter eingegangen sein muss. Steht im Vertrag „drei Monate zum Laufzeitende“ und läuft der Vertrag am 31. Dezember aus, muss die Kündigung spätestens am 30. September vorliegen — nicht abgeschickt, sondern angekommen. Verstreicht dieser Tag, verlängert sich der Vertrag automatisch. Genau hier entstehen die meisten ungewollten Verlängerungen: Der entscheidende Stichtag liegt Monate vor dem Datum, das man sich gemerkt hat. Weil es auf den Zugang beim Anbieter ankommt, ist ein nachweisbarer Versand die sichere Variante — im Streitfall muss derjenige den Zugang beweisen, der gekündigt hat. Wie lang die Frist ausfällt, steht im Vertrag selbst; für Verbraucherverträge zieht § 309 Nr. 9 BGB allerdings eine Obergrenze ein. Deshalb lohnt es sich, bei jedem Vertrag zwei Dinge zu notieren: das Laufzeitende und die Frist davor.

Kündigungsfrist berechnen: drei Daten, die verwechselt werden

Wer eine Frist reißt, hat meist nicht geschlampt, sondern das falsche Datum im Kopf gehabt. Das Vertragsende ist der Tag, an dem der Vertrag ausläuft. Die Kündigungsfrist ist die Vorlaufzeit davor. Der Kündigungstermin ist der letzte Tag, an dem deine Kündigung ankommen darf — Vertragsende minus Frist. ContractLife rechnet genau dieses dritte Datum aus und zeigt es als Countdown. Du musst dir dann nur noch einen Tag merken statt einer Rechnung. Die Formel: Kündigungstermin = Vertragsende minus Kündigungsfrist.

Kündigungsfrist: 3 Monate Vertragsbeginn Letzter Kündigungstag 30. September Vertragsende 31. Dezember
Zeitachse eines Jahresvertrags: Die Kündigung muss am 30. September beim Anbieter angekommen sein, damit der Vertrag zum 31. Dezember endet — nicht erst im Dezember.

Was seit 2022 gesetzlich gilt

Für Verbraucherverträge, die ab dem 1. März 2022 geschlossen wurden, hat das Gesetz für faire Verbraucherverträge die Spielregeln deutlich verbraucherfreundlicher gemacht. Maßgeblich ist § 309 Nr. 9 BGB:

RegelWas das konkret bedeutet
ErstlaufzeitHöchstens 24 Monate — diese Grenze gilt schon länger, nicht erst seit 2022.
Automatische VerlängerungNur noch in einen unbefristeten Vertrag — nicht mehr stillschweigend um ein weiteres Jahr.
Frist nach VerlängerungHöchstens ein Monat. Du kommst danach also monatlich wieder heraus.
KündigungsbuttonOnline geschlossene Dauerverträge brauchen laut § 312k BGB einen Kündigungsbutton auf der Website.
Ältere VerträgeVor dem 1. März 2022 geschlossen? Dort können noch Jahresverlängerung und Dreimonatsfrist gelten.

Allgemeine Orientierung, keine Rechtsberatung — maßgeblich ist immer dein konkreter Vertrag.

Wenn die reguläre Frist schon durch ist

Eine verpasste Frist ist nicht immer das Ende. Neben der ordentlichen Kündigung gibt es das Sonderkündigungsrecht, das unabhängig von der Laufzeit greift — typischerweise bei einer Preiserhöhung, bei einer Änderung der Vertragsbedingungen oder wenn die Leistung am neuen Wohnort nicht verfügbar ist. Solche Anlässe haben eigene, meist kurze Fristen ab dem Zeitpunkt, an dem du davon erfährst. Wer die Ankündigungsmail übersieht, verliert also nicht nur Geld, sondern auch eine Ausstiegsmöglichkeit. In ContractLife hinterlegst du zu jedem Vertrag das Datum einer Preisänderung, und die Frist landet als eigener Countdown im Kalender.

Vertrag kündigen: das Kündigungsschreiben kommt aus der App

Rechtzeitig erinnert zu werden ist die eine Hälfte – die Kündigung dann auch wegzuschicken die andere. ContractLife erstellt zu jedem Vertrag ein fertiges Kündigungsschreiben mit deinen Vertragsdaten, das du direkt am iPhone unterschreibst und als PDF exportierst. Verschickt wird es von dir selbst, per E-Mail oder Post an den Anbieter – die App ist kein Kündigungsdienst und leitet nichts weiter. Gerade beim Handyvertrag, bei dem laut vzbv die meisten ungewollten Verlängerungen passieren, ist das der Unterschied zwischen „hätte ich fast“ und erledigt.

Wie erinnert mich die App an Kündigungsfristen?

ContractLife berechnet aus jedem Vertrag die Kündigungsfrist, zeigt sie mit Countdown im Fristen-Kalender und meldet sich rechtzeitig per SmartAlert, bevor die Frist abläuft.

Wann muss die Kündigung beim Anbieter angekommen sein?

Entscheidend ist der Zugang, nicht der Versand. Bei einer Dreimonatsfrist zum Jahresende muss die Kündigung spätestens am 30. September beim Anbieter vorliegen. ContractLife rechnet diesen Stichtag aus und erinnert 30, 7 und 1 Tag vorher.

Was kann ich tun, wenn ich eine Frist verpasst habe?

Dann läuft der Vertrag zunächst weiter. Für ab März 2022 geschlossene Verträge geht es nach der Verlängerung aber monatlich wieder heraus. Zusätzlich gibt es Sonderkündigungsrechte, etwa bei Preiserhöhungen oder Umzug. ContractLife legt die neue Frist direkt wieder in den Kalender.

Gilt die Ein-Monats-Frist für alle meine Verträge?

Nur für Verbraucherverträge, die ab dem 1. März 2022 geschlossen wurden. Ältere Verträge können weiterhin eine Jahresverlängerung mit Dreimonatsfrist vorsehen. Maßgeblich bleibt dein konkreter Vertrag.

Ist die Kündigungsfristen-App kostenlos?

Ja. Für eine Person ist ContractLife vollständig kostenlos und werbefrei. Verträge anlegen und Fristen überwachen kostet nichts, ohne Kreditkarte.

Für welche Verträge funktioniert das?

Für alle laufenden Verträge mit Kündigungsfrist: Versicherungen, Handy, Internet, Fitnessstudio, Streaming, Strom und Gas.

Wie berechne ich die Kündigungsfrist?

Kündigungstermin = Vertragsende minus Kündigungsfrist. Endet der Vertrag am 31. Dezember bei drei Monaten Frist, muss die Kündigung bis zum 30. September beim Anbieter sein. ContractLife rechnet das aus jedem Vertrag automatisch aus und zeigt es als Countdown.

Kann ich mit ContractLife einen Vertrag kündigen?

Ja. Die App erstellt das passende Kündigungsschreiben mit deinen Vertragsdaten, du unterschreibst es am iPhone und exportierst es als PDF. Abschicken musst du es selbst – ContractLife ist kein Kündigungsdienst und leitet nichts an Anbieter weiter.

Hol dir die Kontrolle über deine Fristen.

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