Fixkosten berechnen: der kostenlose Rechner
Beträge eintragen, Monatssumme und Fixkostenquote sofort sehen. Jährliche Beiträge rechnet der Rechner selbst auf den Monat um. Ohne Anmeldung, ohne Kosten.
Fixkosten eintragen
Die Eingaben verlassen dein Gerät nicht — gerechnet wird direkt im Browser, gespeichert wird nichts.
Kostenlos · keine Anmeldung · Daten bleiben im Browser
Was in den Rechner gehört
- Wohnen – Miete oder Kreditrate, dazu Nebenkosten, Strom und Gas als Abschlag.
- Verträge – Mobilfunk, Internet, Versicherungen, Mitgliedschaften, Vereinsbeiträge.
- Abos – Streaming, Musik, Cloud, Software, Zeitschriften, Fitnessstudio.
- Mobilität – Leasing- oder Finanzierungsrate, Kfz-Versicherung, Steuer, Monatsticket.
- Jährliche Beträge – nicht durch zwölf teilen, sondern im Rechner auf „pro Jahr“ stellen.
- Feste Sparraten – gehören dazu, wenn sie jeden Monat automatisch abgehen.
Was sind Fixkosten?
Fixkosten sind die Ausgaben, die regelmäßig in gleicher Höhe anfallen, ohne dass du monatlich neu darüber entscheidest. Miete, Strom, Versicherungen, Mobilfunk, Abos und Beiträge werden abgebucht, solange der jeweilige Vertrag läuft. Das Gegenstück sind variable Kosten wie Lebensmittel, Tanken oder Kleidung: Die schwanken, und über sie entscheidest du jeden Tag aufs Neue. Genau diese Trennung ist der Grund, warum sich das Rechnen lohnt. Variable Kosten senkst du durch Verzicht, und das spürst du sofort. Fixkosten senkst du ein einziges Mal — durch eine Kündigung, einen Tarif- oder Anbieterwechsel — und der Effekt wirkt danach jeden Monat weiter, ohne dass du dich einschränken musst. Wer seine Fixkosten kennt, weiß außerdem, wie viel Geld überhaupt frei verfügbar ist. Diese Zahl fehlt den meisten, weil die Beträge über verschiedene Konten, Abbuchungstage und Zahlungsweisen verstreut sind — und weil jährlich abgebuchte Versicherungen im Monatsbudget schlicht nicht auftauchen.
Fixkosten oder variable Kosten?
Die Zuordnung ist seltener eindeutig, als man denkt. Diese Posten sorgen erfahrungsgemäß für die meiste Verwirrung:
| Posten | Fix oder variabel? |
|---|---|
| Miete und Nebenkosten | Fix. Ändert sich nur bei einer Anpassung oder einem Umzug. |
| Strom und Gas | Fix im monatlichen Abschlag, variabel in der Jahresabrechnung. |
| Mobilfunk und Internet | Fix, solange der Tarif läuft. Zusatzoptionen kommen obendrauf. |
| Versicherungen | Fix, werden aber oft jährlich statt monatlich abgebucht. |
| Streaming und Abos | Fix — und der Posten, der am unauffälligsten wächst. |
| Lebensmittel und Tanken | Variabel. Gehören nicht in diesen Rechner. |
Die Fixkostenquote
Die Fixkostenquote setzt deine Fixkosten ins Verhältnis zu deinem Einkommen: Fixkosten geteilt durch Nettoeinkommen, mal 100. Bei 1.400 € Fixkosten und 2.800 € netto sind das 50 %. Der Wert allein sagt wenig — interessant wird er im Vergleich mit dir selbst, also gerechnet vor und nach einem Wechsel oder einer Kündigung.
Als grobe Orientierung kursiert die Budget-Faustregel 50/30/20: rund die Hälfte des Nettoeinkommens für feste Ausgaben, 30 % für Wünsche, 20 % fürs Sparen. Sie stammt aus der amerikanischen Ratgeberliteratur und ist keine Norm: Wer in einer teuren Stadt wohnt, liegt fast zwangsläufig darüber, ohne deshalb etwas falsch zu machen.
Womit du am besten anfängst
Nimm nicht das Gedächtnis, sondern einen Kontoauszug über drei Monate — nur so tauchen auch die Beträge auf, die quartalsweise oder jährlich abgehen. Die zweite Fundstelle sind die Abo-Einstellungen deines Handys: Über das App-Konto gebuchte Abos laufen an jeder Haushaltsliste vorbei, weil sie gesammelt und nicht einzeln abgebucht werden. Trag zuerst die großen Posten ein, dann die kleinen — meistens ist die Summe der kleinen die Überraschung.
Allgemeine Orientierung, keine Finanzberatung — der Rechner bildet nur deine eigenen Eingaben ab.
Wie berechne ich meine monatlichen Fixkosten?
Alle wiederkehrenden Zahlungen sammeln, jährliche Beträge durch zwölf teilen und dann addieren. Der Rechner oben nimmt dir den zweiten Schritt ab: Du stellst den Posten auf „pro Jahr“ und trägst den Jahresbetrag ein. Wichtig ist die Vollständigkeit, nicht die Genauigkeit auf den Cent — ein vergessener Posten verfälscht das Ergebnis stärker als ein gerundeter Betrag.
Was zählt alles zu den Fixkosten?
Alles, was regelmäßig und ohne neue Entscheidung abgebucht wird: Miete, Nebenkosten, Strom, Versicherungen, Mobilfunk, Internet, Abos, Mitgliedschaften, Leasing- und Kreditraten. Feste Sparraten zählen ebenfalls dazu, wenn sie automatisch abgehen. Nicht dazu gehören Ausgaben, deren Höhe du jeden Monat selbst bestimmst.
Was sagt die Fixkostenquote aus?
Sie zeigt, welcher Anteil deines Nettoeinkommens bereits verplant ist, bevor der Monat beginnt. Je höher die Quote, desto kleiner der Spielraum bei einer unerwarteten Ausgabe. Aussagekräftig ist vor allem die Veränderung über die Zeit: dieselbe Rechnung vor und nach einem Anbieterwechsel zeigt schwarz auf weiß, was der Wechsel gebracht hat.
Wie rechne ich jährliche Beiträge auf den Monat um?
Jahresbetrag geteilt durch zwölf. Bei halbjährlicher Zahlung durch sechs, bei quartalsweiser durch drei. Im Rechner genügt es, den Posten auf „pro Jahr“ zu stellen — die Umrechnung passiert dann automatisch. Das betrifft vor allem Versicherungen, Vereinsbeiträge und Jahresabos, die im Monatsbudget sonst unsichtbar bleiben.
Gehören Lebensmittel und Tanken zu den Fixkosten?
Nein. Beides sind variable Kosten: Die Höhe schwankt, und du entscheidest laufend darüber. Sie gehören in ein Haushaltsbudget, aber nicht in diese Rechnung. Der Sinn der Trennung ist ja gerade, den Teil sichtbar zu machen, den du nur über Verträge beeinflussen kannst.
Was kostet der Fixkosten-Rechner?
Nichts. Der Rechner ist kostenlos, ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse nutzbar. Es gibt keine Registrierung und keine Bezahlschranke für das Ergebnis.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Die Berechnung läuft vollständig in deinem Browser. Es werden keine Beträge übertragen, gespeichert oder ausgewertet — schließt du den Tab, sind die Eingaben weg.